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Nasenscheidewand-OP: Ablauf, Heilung & wie lange krank
Nasenscheidewand-OP (Septumplastik): Ablauf, Tamponaden und Splints, Heilungsverlauf Tag für Tag, Kosten und Krankschreibung – verständlich erklärt.

Nasenscheidewand-OP (Septumplastik): Ablauf, Heilung – und warum Dr. Klaus Hebold keine Tamponaden verwendet
Eine verkrümmte Nasenscheidewand ist keine Seltenheit – bei vielen Menschen steht sie nicht exakt mittig, ohne dass es je auffällt. Zum Problem wird sie erst, wenn die Nasenatmung dauerhaft behindert ist: schlechter Schlaf, ständig trockener Mund am Morgen, wiederkehrende Nebenhöhlenentzündungen, das Gefühl, nie richtig durchatmen zu können.
Wenn Nasensprays und Sprays auf Kortisonbasis nicht mehr ausreichen, steht die Frage nach einer Operation im Raum. Dieser Beitrag erklärt, was dabei passiert, wie die Heilung tatsächlich verläuft und womit Sie realistisch rechnen sollten.
Eines vorweg, weil es die häufigste Sorge vor dem Eingriff ist: Dr. Hebold verwendet keine Tamponaden. Warum das geht und was stattdessen passiert, steht weiter unten in einem eigenen Abschnitt.
Hinweis vorab: Die Nasenchirurgie in der FORUM Klinik liegt ausschließlich in den Händen von Dr. med. Klaus Hebold – und er operiert ausschließlich Nasen von Frauen. Nasenoperationen bei Männern bieten wir nicht an, auch nicht als rein funktionellen Eingriff. Das ist eine bewusste Spezialisierungsentscheidung und keine Frage des Einzelfalls. Wenn Sie als Mann unter einer behinderten Nasenatmung leiden: Die Informationen in diesem Beitrag gelten fachlich unverändert, für die Behandlung selbst ist eine HNO-Klinik oder ein anderer nasenchirurgischer Schwerpunkt die richtige Adresse.
Was ist eine Septumplastik?
Die Nasenscheidewand – das Septum – trennt die beiden Nasenhöhlen. Sie besteht vorne aus Knorpel, hinten aus dünnem Knochen. Ist sie verkrümmt, wird ein Nasengang enger als der andere. Der Luftstrom wird verwirbelt, die Schleimhaut trocknet aus, und die Nase fühlt sich verstopft an, obwohl sie es objektiv nicht ist.
Bei der Septumplastik wird die Scheidewand begradigt. Der Zugang liegt im Naseninneren – es entsteht keine sichtbare Narbe im Gesicht. Verkrümmte Knorpel- und Knochenanteile werden begradigt, geschwächt oder entfernt und in korrigierter Position wieder eingesetzt.
Häufig werden zusätzlich die Nasenmuscheln verkleinert. Diese Strukturen an der seitlichen Nasenwand vergrößern sich bei chronisch behinderter Atmung oft dauerhaft. Wird nur das Septum begradigt, bleibt die Atmung in solchen Fällen eingeschränkt.
Wir bieten die gesamte Palette der Nasenscheidewandkorrektur an – einschließlich der extrakorporalen Korrektur für besonders schwere Fälle, bei der die Scheidewand außerhalb des Körpers begradigt und neu eingepflanzt wird. Auch Septumperforationen, also Löcher in der Nasenscheidewand, versorgen wir mit.
Wichtig zur Unterscheidung: Die Septumplastik verändert die äußere Form der Nase nicht. Sie ist ein funktioneller Eingriff. Wer sowohl besser atmen als auch die Nasenform verändern möchte, benötigt eine kombinierte Operation – die Septorhinoplastik, also eine Nasenkorrektur mit funktionellem Anteil.
Wann ist eine Operation sinnvoll?
Nicht jede Verkrümmung muss operiert werden. Entscheidend ist nicht der Befund im Bild, sondern der Leidensdruck. Für einen Eingriff spricht:
dauerhaft behinderte Nasenatmung, ein- oder beidseitig
Mundatmung und trockener Rachen, vor allem nachts
Schnarchen oder unruhiger Schlaf durch die Nasenatmung
wiederkehrende Nebenhöhlenentzündungen
häufiges Nasenbluten an einer vorstehenden Kante
Riechminderung durch verlegten Luftstrom
abschwellende Nasensprays, die Sie über Wochen brauchen – mit dem Risiko der Gewöhnung
Wir sagen an dieser Stelle bewusst auch das Gegenteil: Schiefstände der Nasenscheidewand und vergrößerte Nasenmuscheln werden nach unserer Erfahrung eher zu häufig als zu selten diagnostiziert. Nicht jede Verbiegung wirkt sich auf die Funktion aus. Genau das erklärt Operationen, die am Ende nichts gebracht haben. Wir prüfen deshalb vor jedem Eingriff, ob die Anatomie die Beschwerden wirklich erklärt.
Und bevor operiert wird, sollten allergische Ursachen abgeklärt sein. Eine unbehandelte Hausstaub- oder Pollenallergie kann dieselben Beschwerden verursachen – und eine Operation löst sie dann nicht.
Gibt es eine Alternative zur Operation?
Diese Frage wird häufig gestellt, und die ehrliche Antwort ist zweigeteilt.
Die Verkrümmung selbst lässt sich nicht ohne Eingriff beheben. Knorpel und Knochen richten sich nicht durch Sprays, Pflaster oder Übungen. Wer Ihnen das verspricht, verkauft Ihnen etwas.
Die Beschwerden lassen sich oft lindern. Kortisonhaltige Nasensprays reduzieren die Schleimhautschwellung und schaffen bei leichter Verkrümmung häufig genug Luft. Nasenspülungen mit Salzlösung helfen bei Krustenbildung und Trockenheit. Eine konsequente Allergiebehandlung kann den entscheidenden Unterschied machen. Nasenpflaster und Nasenspreizer weiten den äußeren Nasenflügel – sie wirken nur, wenn die Enge dort liegt und nicht am Septum.
Abschwellende Nasentropfen und -sprays sind ausdrücklich keine Dauerlösung. Bei längerem Gebrauch gewöhnt sich die Schleimhaut daran und schwillt beim Absetzen stärker an als zuvor. Für diese Abhängigkeit gibt es einen eigenen medizinischen Begriff: Privinismus. Im Extremfall bildet sich die Schleimhaut zurück und Sie bekommen ohne Tropfen praktisch keine Luft mehr. Zur Entwöhnung eignen sich ein kortisonhaltiges Nasenspray und hypertone Nasenspülungen (siehe unten).
Die Entscheidungsregel: Reichen konservative Maßnahmen, um beschwerdefrei durch den Tag und die Nacht zu kommen, muss nicht operiert werden. Reichen sie nicht, wird sich daran auch in einem Jahr nichts ändern.
Der Ablauf
Vorbereitung. 14 Tage vor der Operation keine blutverdünnenden Mittel.
Die Operation. Die Septumplastik wird in Vollnarkose durchgeführt und dauert in der Regel 45 bis 60 Minuten – wird gleichzeitig die äußere Nase korrigiert (Septorhinoplastik), sind es etwa zwei Stunden. Je nach Umfang erfolgt der Eingriff ambulant oder stationär, dann meist mit einer Übernachtung.
Sobald Sie schlafen, unterspritzt der Operateur die Schleimhaut mit Medikamenten, die für rund drei Stunden die Durchblutung drosseln und die Nerven örtlich betäuben. Dadurch kann praktisch blutungsfrei gearbeitet werden, und die Narkose selbst kann oberflächlich und schonend bleiben. Eine operierte Nase verursacht danach meist keine oder kaum Schmerzen – das überrascht die meisten Patientinnen und Patienten.
Alle Schnitte liegen im Naseninneren. Die Schleimhaut wird vom Knorpel gelöst, die verkrümmten Anteile werden korrigiert, die Schleimhaut anschließend wieder angelegt. Zum Schluss wird die Nase stabilisiert – und genau das ist der Teil, über den vorher zu selten gesprochen wird.
Tamponaden? Nicht bei uns.
Kaum eine Frage wird uns vor der Nasenoperation so oft gestellt. Die Antwort ist eindeutig: Wir verwenden keine Tamponaden.
Zur Einordnung, weil Sie es anderswo anders lesen werden: Tamponaden sind ein etabliertes und grundsätzlich funktionierendes Verfahren. Sie stopfen die Nase aus, halten die Schleimhaut in Position und stillen Blutungen, und viele Kliniken arbeiten routinemäßig damit. Der Preis dafür ist allerdings hoch. Solange eine Tamponade liegt, ist die Nasenatmung vollständig blockiert: Sie atmen durch den Mund, der Rachen wird trocken, der Schlaf ist unruhig. Und das Ziehen der Tamponade nach ein bis drei Tagen ist der Moment, von dem die Horrorgeschichten stammen, die Patientinnen sich gegenseitig erzählen.
Dr. Hebold verzichtet bei Eingriffen an der Nasenscheidewand konsequent auf Tamponaden. Voraussetzung dafür ist eine Operationstechnik, die am Ende des Eingriffs bereits stabile Verhältnisse hinterlässt – dann muss von innen nichts mehr ausgestopft werden.
Stattdessen kommen weiche Silikonfolien mit Belüftungsröhrchen zum Einsatz, sogenannte Doyle-Splints in der weichen Ausführung. Diese dünnen Plättchen werden beidseitig an der Scheidewand befestigt. Sie halten die neue Position, verhindern, dass die Schleimhautblätter miteinander verkleben – und lassen Sie durch die eingearbeiteten Röhrchen von der ersten Stunde nach der Operation an durch die Nase atmen.
Das gilt übrigens auch dann, wenn wir hintere Anteile der Nasenscheidewand nur als Knorpelspender für eine Nasenkorrektur benötigen. Wird an der Scheidewand gearbeitet, wird mit Silikonfolien nachbehandelt. Tamponaden kommen nicht zum Einsatz.
Was Sie in dieser Zeit merken: Riechen können Sie eingeschränkt oder gar nicht, solange die Folien liegen – die Luft wird direkt zum Rachen geleitet und erreicht die Riechschleimhaut nicht. Das kommt vollständig zurück. Wichtig ist in den ersten Tagen, die Röhrchen freizuhalten: konsequent hochziehen und Meersalzspray verwenden. Gelingt das nicht, ist es kein Drama – die Nase fühlt sich dann nur enger an, bis die Folien entfernt werden.
Und zum Entfernen: Viele haben davor Angst, weil sie eben jene Geschichten über Tamponaden gehört haben. Das ist hier nicht nötig. Silikonfolien sind keine Tamponaden. Silikon verklebt nicht mit der Schleimhaut, auch nicht nach Wochen. In geübter, gefühlvoller Hand tut das Entfernen nicht weh und geht zart heraus. Die Folien bleiben je nach Umfang des Eingriffs 1 bis 7 Tage.
Eine äußere Schiene über dem Nasenrücken brauchen Sie bei einer reinen Septumplastik nicht – sie kommt nur dazu, wenn gleichzeitig an der äußeren Nase gearbeitet wurde.
Der Heilungsverlauf Tag für Tag
Tag 1 bis 3. Die Silikonfolien liegen, Sie bekommen über die Belüftungsröhrchen von Anfang an Luft durch die Nase. Kopf hoch lagern, viel trinken. Röhrchen freihalten durch Hochziehen und Meersalzspray. Leichtes Blutsickern ist normal, ebenso ein Druckgefühl im Gesicht und hinter den Augen. Riechen ist vermindert.
Tag 1 bis 7. Die Folien werden entfernt – wann genau, hängt davon ab, was gemacht wurde. Die Atmung ist danach oft noch nicht sofort frei: Die Schleimhaut ist geschwollen und es bilden sich Krusten. Diese Phase führt zu den meisten Verunsicherungen. Sie ist der planmäßige Verlauf, kein Zeichen dafür, dass etwas nicht funktioniert hat.
Woche 1 bis 2. Die Schwellung geht spürbar zurück, die Atmung wird von Tag zu Tag freier. Nasenpflege gehört ab jetzt zur täglichen Routine – sie löst Krusten und beschleunigt die Abheilung erheblich.
Woche 2 bis 4. Krustenbildung lässt nach. Die meisten können ihren Alltag wieder normal bestreiten.
Woche 4 bis 12. Die Schleimhaut regeneriert sich vollständig. Das endgültige Atemergebnis stellt sich in dieser Zeit ein.
Nach 3 bis 6 Monaten. Die Nase hat sich vollständig stabilisiert.
Die Nasenpflege danach
Das ist der Teil, den Sie selbst in der Hand haben – und er macht einen größeren Unterschied, als die meisten annehmen.
Meersalzspray so oft, wie es angenehm ist.
Fettsalbe, zum Beispiel Bepanthen, ein- bis zweimal täglich.
Otriven Nasengel nur, wenn die Nase in der ersten Woche zugeht – und bitte nicht länger als eine Woche, sonst beginnt die Gewöhnung.
Hochziehen ist gut, Schneuzen ist schlecht. Sekret bitte hochziehen und schlucken oder abtupfen.
Nasenspülungen wirken bei Trockenheit und Krusten oft Wunder. Hyperton bedeutet etwa 35 Gramm Salz auf einen Liter sauberes Wasser – so salzig wie Meerwasser. Danach läuft die Nase etwas und ist feucht, und genau das braucht die Schleimhaut. Läuft sie zu stark, spülen Sie mit isotoner Lösung nach: 9 Gramm auf einen Liter, so salzig wie Tränen. Auf ein paar Gramm kommt es nicht an. Handelsübliche Nasenduschen funktionieren, es geht aber auch ohne Hilfsmittel – Hände waschen, eine Hand zur Mulde formen, Lösung hineingeben, vorsichtig hochziehen und wieder herauslaufen lassen.
Wann kann ich wieder normal schlafen?
In den ersten ein bis zwei Wochen sollten Sie mit erhöhtem Oberkörper und auf dem Rücken schlafen. Das reduziert die Schwellung und beugt nächtlichem Nasenbluten vor. Seitenschlafen ist meist nach zwei bis drei Wochen wieder möglich, Bauchschlafen später – es übt direkten Druck auf die Nase aus.
Weil die Nasenatmung über die Belüftungsröhrchen von Anfang an möglich ist, schlafen die meisten schon in den ersten Nächten deutlich besser, als sie befürchtet hatten.
Wie lange ist man krankgeschrieben?
Das ist die meistgestellte Frage vor dem Eingriff.
Bei überwiegend sitzender Tätigkeit sind 1 bis 2 Wochen üblich. Bei körperlich fordernder Arbeit, Staubbelastung oder schwerem Heben deutlich länger – hier sind 3 bis 4 Wochen realistisch.
Unabhängig vom Beruf gilt in den ersten Wochen:
Nicht schnäuzen. Sekret hochziehen und schlucken oder abtupfen.
Kein schweres Heben, kein Pressen, kein Bücken mit gesenktem Kopf.
Sport und Sauna nach 4 bis 6 Wochen vorsichtig wieder beginnen; Kontaktsport und alles mit Sturzrisiko deutlich später.
Kein Nikotin. Rauchen verzögert die Schleimhautheilung erheblich.
Brillenträger: In den ersten 6 Wochen sollte kein Druck auf dem Nasenrücken lasten. Falls sich das nicht einrichten lässt, modellieren wir Ihnen eine Schiene an, mit der Sie die Brille tragen können. Sprechen Sie uns darauf an.
Der häufigste Fehler ist eine zu frühe Rückkehr zu voller Belastung, weil die Nase sich nach dem Entfernen der Folien gut anfühlt. Die Schleimhaut ist zu diesem Zeitpunkt noch längst nicht ausgeheilt.
Was kostet eine Nasenscheidewand-OP?
Hier liegt ein wesentlicher Unterschied zur ästhetischen Nasenkorrektur.
Gesetzlich Versicherte: Bei einer nachgewiesenen funktionellen Beeinträchtigung ist die Septumplastik eine Kassenleistung. Wir rechnen direkt mit den gesetzlichen Krankenkassen ab und sind ermächtigt, den Befund selbst einzuschätzen. Sie müssen dafür keinen Antrag stellen.
Privat Versicherte: Bitte holen Sie sich vor der Operation mit dem Kostenvoranschlag für den medizinischen Anteil die Zusage Ihrer Versicherung ein.
Wichtig bei kombinierten Eingriffen: Wenn in einer Operation ein medizinisches Problem behoben und eine ästhetische Leistung erbracht wird, übernimmt die Kasse nicht anteilig den ästhetischen Teil. Der bleibt vollständig Selbstzahlerleistung. Auch die Narkosekosten werden separat abgerechnet. Es ist also nicht so, dass ein ästhetischer Wunsch günstiger wird, nur weil zusätzlich ein medizinischer Befund vorliegt. Sie erhalten nach dem ersten Gespräch einen detaillierten Kostenplan – schriftlich, und vor dem Eingriff.
Mögliche Risiken
Die Septumplastik gilt als komplikationsarm, ist aber wie jede Operation nicht risikofrei. Nachblutungen und Infektionen sind absolute Seltenheiten. Möglich sind darüber hinaus anhaltende Krustenbildung und Trockenheit sowie eine vorübergehende Riech- oder Gefühlsminderung, meist an den Schneidezähnen und der Nasenspitze. Selten treten eine Perforation der Nasenscheidewand, Verwachsungen zwischen Scheidewand und Nasenmuschel oder eine Veränderung der äußeren Nasenform auf.
In einem Teil der Fälle bleibt die Atmung trotz technisch korrekter Operation eingeschränkt – etwa wenn eine unerkannte allergische oder funktionelle Komponente besteht. Auch deshalb klären wir die Ursachen vorher sorgfältig ab.
Ihr individuelles Risikoprofil besprechen wir im Aufklärungsgespräch; zusätzlich erhalten Sie vorab einen Formularaufklärungsbogen.
Beratung in der FORUM Klinik Köln
Die gesamte Nasenchirurgie der FORUM Klinik liegt bei Dr. med. Klaus Hebold, der sich seit Juli 2025 ausschließlich diesem Gebiet widmet und in den Jahren 2023 bis 2025 in der recherchebasierten Ärzteempfehlungsliste des STERN für Rhinoplastik ausgezeichnet wurde. Wie oben erwähnt behandelt er ausschließlich Patientinnen; Nasenoperationen bei Männern bieten wir nicht an.
Wenn Sie seit Jahren schlecht durch die Nase atmen, nachts den Mund offen haben oder ohne Nasenspray nicht mehr auskommen: Wir schauen uns den Befund an und sagen Ihnen ehrlich, ob eine Operation in Ihrem Fall etwas ändern wird – und ob sich Funktion und Form sinnvoll kombinieren lassen. Wenn wir zu dem Ergebnis kommen, dass ein Eingriff Ihnen nichts bringt, sagen wir Ihnen das.
Vereinbaren Sie dazu gerne ein persönliches Beratungsgespräch.
Häufige Fragen
Operieren Sie auch Männer?
Nein. Dr. Hebold hat sich auf die Nasenchirurgie bei Frauen spezialisiert und operiert ausschließlich Patientinnen – das gilt auch für rein funktionelle Eingriffe wie die Septumplastik. Für Männer mit behinderter Nasenatmung ist eine HNO-Klinik oder ein anderer nasenchirurgischer Schwerpunkt die richtige Anlaufstelle.
Bekomme ich Tamponaden?
Nein. Dr. Hebold verwendet grundsätzlich keine Tamponaden. Bei Eingriffen an der Nasenscheidewand kommen weiche Silikonfolien mit Belüftungsröhrchen zum Einsatz (Doyle-Splints), über die Sie direkt nach der Operation durch die Nase atmen können.
Tut das Entfernen der Silikonfolien weh?
Nein. Die Angst davor stammt fast immer aus Erzählungen über Tamponaden – und Silikonfolien sind etwas völlig anderes. Silikon verklebt nicht mit der Schleimhaut, auch nicht nach Wochen. Die Folien gehen zart heraus.
Wie lange bleiben die Folien in der Nase?
Je nach Umfang des Eingriffs 1 bis 7 Tage.
Wie lange dauert eine Nasenscheidewand-OP?
In der Regel 45 bis 60 Minuten, je nach Umfang und ob die Nasenmuscheln mitbehandelt werden. Bei einer kombinierten Septorhinoplastik etwa zwei Stunden. Der Aufenthalt in der Klinik dauert deutlich länger als die Operation selbst.
Kann ich nach der OP riechen?
Solange die Silikonfolien liegen, ist das Riechen vermindert oder fällt ganz aus, weil die Luft über die Röhrchen direkt zum Rachen geleitet wird und die Riechschleimhaut nicht erreicht. Nach dem Entfernen kommt es zurück.
Warum ist die Nase nach dem Entfernen der Folien noch nicht ganz frei?
Weil die Schleimhaut geschwollen ist und sich Krusten bilden. Das ist der planmäßige Verlauf und kein Zeichen dafür, dass der Eingriff nicht gewirkt hat. Konsequente Nasenpflege verkürzt diese Phase deutlich; das endgültige Ergebnis stellt sich über mehrere Wochen ein.
Verändert sich meine Nasenform durch die OP?
Die Septumplastik ist darauf ausgelegt, die äußere Form nicht zu verändern. In seltenen Fällen kann es dennoch zu leichten Veränderungen kommen, etwa wenn viel stützender Knorpel entnommen werden musste. Das gehört ins Aufklärungsgespräch.
Kann ich eine Nasenscheidewand-OP mit einer Nasenkorrektur kombinieren?
Ja. Diese kombinierte Operation heißt Septorhinoplastik und wird in einer Sitzung durchgeführt. Mehr dazu finden Sie auf unserer Seite zur Nasenkorrektur. Der funktionelle Anteil kann erstattungsfähig sein, der ästhetische bleibt vollständig Selbstzahlerleistung.
Was passiert, wenn ich zu früh wieder Sport mache?
Das Risiko für Nachblutungen steigt deutlich, und die Schleimhautheilung verzögert sich. Bei Sturz oder Stoß auf die noch nicht stabilisierte Nase kann das Ergebnis beeinträchtigt werden. Halten Sie sich an die Freigabe nach der Kontrolle.
Kommt die Verkrümmung zurück?
Nach abgeschlossener Heilung bleibt die begradigte Scheidewand in aller Regel stabil. Ein neues Trauma – etwa ein Schlag auf die Nase – kann sie erneut verschieben.
Sie möchten Ihre Situation persönlich einordnen lassen?
Wir schauen uns Ihren Befund an und sagen Ihnen ehrlich, welcher Weg sinnvoll ist – auch dann, wenn das heißt, dass ein Eingriff noch nicht ansteht.