Brustverkleinerung
Spürbar entlasten, Form harmonisieren, Alltag erleichtern – mit einer individuell geplählten Reduktionsplastik straffen und verkleinern wir die Brust in natürlichen Proportionen.

Die Behandlung im Überblick
Die wichtigsten Fakten
OP-Dauer: ca. 120–240 Min. Anästhesie: Vollnarkose
Stütz-BH: 6 Wochen
Geeignet, wenn…
Sie unter Rücken-/Nacken-/Schulterschmerzen, Trägerfurchen oder Hautreizungen leiden.
Größe, Schwere oder Hängeform Sie im Alltag oder beim Sport einschränken.
Sie eine kleinere, straffere Brust in natürlicher Proportion wünschen.
Sie bereit sind, Stütz-BH und Nachsorge konsequent einzuhalten.
Ablauf – 4 Schritte
Beratungsgespräch
Wir besprechen Ziele, Beschwerden, Bedenken und prüfen Anatomie, Hautqualität und Proportionen. Wir erläutern Narbenverlauf, realistische Größenreduktion und Heilungsweg – transparent und in Ruhe.
Vorbereitung
Fotodokumentation, Vermessung, ggf. Bildgebung nach Leitlinie, OP-Aufklärung, Stütz-BH-Anprobe. Hinweise zu Medikamenten, Nikotin, Schlaflage und Alltag nach der OP.
Behandlung/OP
Unter Vollnarkose entfernen wir überschüssiges Drüsen-/Fett-/Hautgewebe, formen eine straffere Brust, versetzen Brustwarze/Warzenhof in eine harmonische Position und schließen die Haut spannungsarm. Bei Bedarf ergänzen wir eine Liposuktion an den Rändern.
Erste Nachsorge
Schmerzmanagement, Wundkontrollen, Stütz-BH 24/7, Narbenpflege nach Anleitung, stufenweise Aktivierung. Kontrolltermine sind fest geplant; bei Fragen sind wir erreichbar.
Heilungsverlauf
Nach einer Woche sind Schwellung und Spannungsgefühl meist rückläufig; Sie tragen den Stütz-BH konsequent und schonen sich.
Nach einem Monat läuft der Alltag in der Regel wieder normal; leichte Sportarten sind nach Freigabe möglich.
Nach sechs Monaten wirken Form und Narbe deutlich ruhiger; Sensibilität stabilisiert sich.
Nach zwölf Monaten gilt das Ergebnis als gereift; die Narbenreifung ist abgeschlossen.
Risiken & Sicherheit
Wie jeder operative Eingriff birgt auch die Brustverkleinerung Risiken. Wichtig ist uns, dass Sie wissen, womit Sie realistischerweise rechnen können – sachlich, ohne Ihnen unnötig Angst zu machen. In den ersten Tagen sind Schwellungen, Blutergüsse, Spannungsgefühl und vorübergehende Veränderungen der Sensibilität normal und klingen stufenweise ab. Wir begleiten Sie dabei mit klaren Empfehlungen zu Kühlung, Schonung, Schmerztherapie und festen Kontrollterminen.
Wundheilungsstörungen treten häufiger auf, wenn die Haut vorgeschädigt ist oder Nikotin im Spiel ist. Dem beugen wir mit gewebeschonender OP-Technik, ISO-zertifizierten Hygieneprozessen und enger Nachsorge vor – und Sie unterstützen den Verlauf durch Rauchverzicht, das konsequente Tragen des Stütz-BHs und eine ruhige Belastungssteigerung.
Spezifisch kann es zu Narbenauffälligkeiten, Asymmetrien, kleinen, tastbaren Fettgewebsverhärtungen(Fettgewebsnekrosen) oder Flüssigkeitsansammlungen (Seromen) kommen; wir erklären Ihnen, woran Sie das erkennen und wie wir gegebenenfalls behandeln. Die Stillfähigkeit kann – je nach Ausgangsbefund und Technik – eingeschränktsein. Die Sensibilität von Brustwarze/Warzenhof verändert sich häufig vorübergehend und normalisiert sich meist in den folgenden Monaten; in seltenen Fällen bleiben Veränderungen bestehen.
Unabhängig davon gelten die allgemeinen OP- und Narkoserisiken wie Infektion, Nachblutung, Thrombose/Embolie. Wir arbeiten mit bewährten Prophylaxen (z. B. Thrombose-Schutz, Antibiotikaregime), einem erfahrenen Team und klaren Sicherheitsstandards.
Ihr individuelles Risikoprofil besprechen wir ausführlich im persönlichen Gespräch – inklusive Warnzeichen, auf die Sie achten sollten, und einem klaren Kontaktweg für den Notfall. Bei Unsicherheiten gilt: Melden Sie sich lieber einmal zu viel als einmal zu wenig – wir sind für Sie da.
Kombinationen & Alternativen (optional)
Liposuktion der seitlichen Brust/Achsel zur Konturverfeinerung
Areola-Korrektur (Form/Größe)
Reine Straffung (Mastopexie), wenn vor allem die Form und nicht das Volumen stört














