Eigenfett-Transfer (Lipofilling)
Natürliches Volumen und weichere Konturen – mit körpereigenem Fett formen wir dezent auf, während Entnahmestellen (z. B. Bauch/Flanken) zugleich schlanker werden.
Die Behandlung im Überblick
Die wichtigsten Fakten
OP-Dauer: ca. 60–180 Min.
(je nach Arealen)
Anästhesie: Vollnarkose
Kompressionsmieder (Entnahme):
4–6 Wochen
Geeignet, wenn…
Sie natürliches Volumen und weichere Übergänge wünschen – ohne Implantate.
Lokale Volumendefizite (z. B. Hüftdellen/„Hip Dips“, Oberpol der Brust, Gesäßkontur dezent, Konturglättungen nach Liposuktion) stören.
Ausreichende Eigenfett-Reserven vorhanden sind und das Gewicht stabil ist.
Sie realistische Erwartungen mitbringen (moderate Aufbaumengen, ggf. 1–2 Sitzungen).
Ablauf – 4 Schritte
Beratungsgespräch
Wir besprechen Ziele, Areale und Erwartungen, prüfen Haut-/Gewebequalität, dokumentieren den Ausgangsbefund und planen Spender- und Zielzonen. Wir erläutern erreichbare Aufbaumengen, mögliche Zweitsitzung und den Heilungsverlauf – ruhig und transparent.
Vorbereitung
Markierungen im Stehen (Spender/Ziel), OP-Aufklärung, Organisation des Kompressionsmieders für die Entnahmestellen, Hinweise zu Medikation/Nikotin und Alltag nach dem Eingriff.
Behandlung/OP
Schonende Fettentnahme, sorgfältige Aufbereitung und Mikro-Injektion in Schichten ins Zielareal. Wir achten auf weiche Übergänge und symmetrische Konturen. Meist ambulant; Verband/Mieder wird angelegt.
Erste Nachsorge
Kühlung/Schonung, Mieder 4–6 Wochen (nur Entnahme), Druck auf Aufbauareale vermeiden, Lymphdrainage nach Bedarf, feste Kontrolltermine. Aktivität wird stufenweise erhöht.
Heilungsverlauf
Nach einer Woche sind Schwellung/Blutergüsse an Entnahme und Aufbau meist rückläufig; Sie schonen die Aufbauareale und tragen das Mieder konsequent.
Nach einem Monat fühlt sich der Alltag meist wieder normal an; leichter Sport ist nach Freigabe möglich.
Nach drei bis sechs Monaten ist die Volumenentwicklung stabil, kleine Verhärtungen weicher; das Ergebnis wirkt ruhig und natürlich.
Risiken & Sicherheit
Kurzfristig sind Schwellung, Hämatome und Spannungsgefühl an Entnahme- und Zielarealen üblich und klingen schrittweise ab. Teilresorption des eingebrachten Fetts ist normal – der angewachsene Anteil bleibt bestehen; darum planen wir realistische Aufbaumengen und besprechen ggf. eine zweite Sitzung.
Spezifische Risiken sind Unregelmäßigkeiten, Asymmetrien, Ölzysten oder Verkalkungen (radiologisch beurteilbar, insbesondere relevant bei Brustaufbau). Allgemeine OP-/Narkoserisiken (Infektion, Nachblutung, Serom, Thrombose/Embolie) bestehen. Wir reduzieren Risiken durch gewebeschonende Technik, ISO-zertifizierte Hygienestandards und engmaschige Nachsorge. Wichtig sind Rauchverzicht, Mieder-Compliance und Gewichtsstabilität – starke Zu-/Abnahmen verändern auch das Ergebnis.
Kombinationen & Alternativen (optional)
Liposuktion (Entnahme + Konturverfeinerung)
Renuvion oder Straffungs-OP bei deutlicher Hautlaxität
Implantat-/Straffungs-Verfahren (z. B. Brust), wenn größere Volumensprünge gewünscht sind














