Browlift (Stirnlift)
Abgesenkte Brauen anheben, den Blick öffnen und den oberen Gesichtsrahmen harmonisieren – präzise, natürlich und auf Ihre Proportionen abgestimmt.
Die Behandlung im Überblick
Die wichtigsten Fakten
OP-Dauer: ca. 1–2 Stunden
Gesellschaftsfähig: meist nach 7–10 Tagen
Geeignet, wenn…
die Brauen tief stehen und Schlupflider verstärken oder den Blick beschweren.
Sie häufig die Stirn hochziehen, um „offener“ zu wirken (Spannung/Kopfschmerz möglich).
Sie eine ruhige, natürliche Anhebung wünschen – ohne künstlichen Effekt.
Hinweis: Reine Stirnfalten werden primär nicht „wegoperiert“ – hier hilft ergänzend Botulinum/Skin-Treatments.
Methoden & Varianten
Endoskopisches Browlift
Mehrere kleine Schnitte im Haar; mit Kamera wird die Braue schonend gelöst und angehoben, Fixation in neuer Position. Vorteil: kurze Schnitte, rasche Erholung.
Temporales (laterales) Browlift
Kurze Schnitte in der Schläfenregion; fokussierte Anhebung der äußeren Braue/Schläfe – ideal bei seitlicher Brauensenke, femininer Augenform.
Offene Techniken (vorderer Haaransatz / koronar)
Langer Schnitt am vorderen Haaransatz oder über den Scheitel (selten): für ausgeprägte Senke oder zur Haaransatz-Korrektur; Indikation selektiv, Narbenführung wird sorgfältig geplant.
Interne Brauenfixation (Browpexy)
Über den Oberlidzugang (bei kombinierter Oberlid-OP) kann die Braue dezent gestützt werden; kleiner Effekt, minimaler Zusatzaufwand.
Welche Variante sinnvoll ist, entscheiden wir nach Brauenform, Haut/Haarlinie, Stirnlänge und gewünschter Wirkung – Ziel: natürlich & proportional.
Ablauf – Schritt für Schritt
Beratungsgespräch
Wir besprechen Wünsche und Bedenken, analysieren Brauenstand, Stirnlänge, Hautqualität und den Einfluss auf die Oberlider. Wir erklären Möglichkeiten/Grenzen der Methoden, den Heilungsverlauf und klären Fragen – ruhig und transparent.
Vorbereitung
Fotodokumentation, exakte Anzeichnung im Sitzen (Brauenform/Vektoren), OP-Aufklärung. Hinweise zu Blutverdünnern, Rauchstopp, Schlafposition (Kopf hoch), Kühlung und Alltagsorganisation der ersten Tage.
Behandlung/OP
Je nach Technik kleine Schnitte im Haar/Schläfe (oder vorderer Haaransatz), schonende Lösung und Anhebung der Braue/n, Fixation in der gewünschten Position. Spannungsarmer Verschluss, Verband/Kühlung nach Plan.
Erste Nachsorge
Gezielte Kühlintervalle, Kopfhochlage, Schonung. Haare vorsichtig waschen (ab Freigabe), Faden-/Klammerentfernung nach Plan, Sonnenschutz der Narben. Leichte Aktivität ab wenigen Tagen, Sport stufenweise nach Freigabe.
Heilungsverlauf
Nach einer Woche sind Schwellung/Blutergüsse meist deutlich rückläufig; Alltagswege sind möglich.
Nach zwei Wochen wirkt die Region gesellschaftsfähig; Restschwellungen lassen nach.
Nach ein bis drei Monaten normalisieren sich Gefühl und Mimik; Narben verblassen.
Nach sechs bis zwölf Monaten zeigt sich das ausgereifte Ergebnis.
Risiken & Sicherheit
Kurzfristig können Schwellungen, Blutergüsse, Spannungsgefühl, Druck-/Kopfschmerz sowie vorübergehende Sensibilitätsveränderungen der Stirn/Haaransatzregion auftreten. Spezifisch sind Asymmetrien, Unter- oder Überkorrektur, Narben-/Haarlinienveränderungen, Reizungen kleiner Nerven (meist rückläufig) oder Hämatome möglich. Wir reduzieren Risiken durch präzise Anzeichnung, gewebeschonende Präparation, sichere Fixation, spannungsarmen Verschluss und klare Nachsorge (Kühlung, Kopfhochlage, Belastungssteuerung).
Wichtig sind Rauchverzicht, das Meiden von Blutverdünnern nach Rücksprache und Sonnenschutz der Narben. Bei Warnzeichen (starke einseitige Schwellung/Schmerz, Fieber, Sicht-/Sensibilitätsprobleme) melden Sie sich umgehend – Sie haben einen klaren Notfallweg.
Kombinationen & Alternativen (optional)
Oberlidstraffung (bei zusätzlichem Hautüberschuss am Oberlid)
Botulinum zur Stirn-/Glabellaberuhigung (ergänzend)
Facelift/Temporal-Lift im Rahmen einer größeren Konturkorrektur
Skin-Treatments (Laser/Peelings) für feine Fältchen/Pigment















